Referenzen

Grundsanierung Parkett, Freiburg

In dieser Freiburger Wohnung waren unsere vielfältigen Fähigkeiten im Bereich der Renovierung von Parkettböden gefragt.

Der Auftrag unseres Kunden:

  • Vor der Neuvermietung eine erhebliche Verbesserung des Trittschalls herbeiführen
  • Den alten Parkettboden erhalten und neu aufarbeiten

Dazu grundsanierten wir ein über 100 Jahre altes Fischgratparkett mit großen Fugen und Beschädigungen. Den wertvollen Parkettschatz galt es zum Teil erst einmal zu heben, denn er war im Flurbereich unter einem unansehnlichen Teppichboden begraben. Die einzelnen Arbeitsschritte unserer Renovierungsarbeit stellen wir Ihnen im Abschnitt Die Parkettrenovierung vor.

Die Parkettrenovierung in 10 Schritten

  1. Zunächst durften wir den Parkett Stab für Stab ausbauen, reinigen und abschleifen (Seitenkanten abschaben und Kleber auf der Rückseite entfernen). Um den Parkett anschließend wieder effizient zusammensetzen zu können nummerierten wir jeden einzelnen Stab, und transportieren anschließend die Stabpuzzleteile in unser Zwischenlager.
  2. Die Lamperien, in gehobene Wohnungen des vorherigen Jahrhunderts gerne eingebaute untere Wandverkleidungen, mussten wir entfernen und entsorgen.
  3. Unter dem Parkett kamen alte Dielen zum Vorschein, die als sogenannter Blindboden dienten, und von uns aufgrund der vorgegebenen Bodenbelagshöhe ebenfalls ausgebaut wurden.
  4. Ausgehend von dem bei der damaligen Verlegung verwendeten Baustoff Schlacke bauten wir den Untergrund neu auf, in dem wir eine Schicht Gutex-Dämmplatten und eine weitere Schicht OSB-Platten für einen besseren Trittschallschutz einzogen.
  5. Punktuelle Unebenheiten des Bodens beseitigten unsere Renovierungsprofis mit Spachtelmasse. Denn: ein Boden muss vor der Parkettverlegung hundertprozentig „ins Wasser“ gebracht werden, so eben sein, dass die „Libellen“ der Wasserwaage genau in der Mitte stehen. Die Nivellierung des Unterbaus war schon allein aufgrund unterschiedlicher Höhen zwischen Flur und Zimmer eine wichtige Vorarbeit.
  6. Nun, nach der Vorbereitung des Untergrunds,  konnte das Parkettpuzzlespiel beginnen… Obwohl wir alle Parkettstäbe beim Ausbau durchnummerierten, war der Wiederaufbau des Parkettbodens ein sehr zeitintensiver Vorgang, da naturgemäß die Passgenauigkeit nach dem Reinigungsvorgang nicht mehr gegeben war. Beschädigte Stäbe ließen wir auf Maß und natürlich ebenfalls aus altem Holz von einem Schreiner anfertigen.
  7. Nachdem wir das Parkettpuzzle erfolgreich gelegt hatten, kamen Parkettschleifer und Poliermaschinen zum Einsatz. 
  8. Danach standen noch kleinere Reparaturarbeiten an gerissenen Parkettstäben oder besonders großen Fugen auf dem Parkettrenovierungsprogramm.
  9. Fast fertig… Wir montierten die neuen, nach altem Vorbild hergestellten Lamperien an die Wand, eine sehr edle Form der heutigen Sockelleisten.
  10. Das Finale. Unser AKTIV Pflegeservice gab dem Parkettboden den letzten Schliff und Glanz.

Aufwändige Parkettsanierung:
Lohnt sich