Drei Bauabschnitte, elf Jahre, eine durchgehende Verantwortung. OSCHWALD hat das Augustinermuseum Freiburg von Juli 2015 bis März 2026 mit allen Bodenbelagsarbeiten begleitet.
Das Augustinermuseum in Freiburg gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen im deutschen Südwesten. Sein historisches Gebäude wurde über viele Jahre aufwändig saniert und baulich weiterentwickelt. OSCHWALD hat das Projekt in drei Bauabschnitten von Juli 2015 bis März 2026 begleitet und war für sämtliche Bodenbelagsarbeiten verantwortlich.
Das Projekt stellte eine Vielzahl an Anforderungen an uns: denkmalgerechter Umgang mit historischem Parkett, Spezialbeläge für ein Stickstofflager und handwerkliche Sonderausführungen in Abstimmung mit zeitgenössischen Künstlern.
Ein gestalterisches Detail zieht sich durch alle drei Bauabschnitte: Markierungspunkte aus Räuchereiche, handwerklich in den Parkett eingearbeitet. Sie schaffen optische Kontinuität über die gesamte Museumsfläche.
Aufnahmen aus dem wiedereröffneten Museum, Mai 2026
Der erste Bauabschnitt begann mit dem Ausbau und der Nummerierung des vorhandenen historischen Parketts, das auf der Baustelle fachgerecht zwischengelagert wurde. Nach der Sanierung des Untergrunds verlegten wir das historische Parkett wieder neu und haben fehlende Bereiche mit neuem Stabparkett ergänzt.
Zwei handwerkliche Besonderheiten prägen diesen Abschnitt: Im ovalen Raum entstand ein Stabparkett mit maßgefertigtem ovalem Randfries. Auf der Verbindungsbrücke zwischen den Baukörpern verlegte OSCHWALD Stabparkett in Schiffsdeckoptik mit schwarz eingefugten PU-Ausgleichsfugen. Alle Flächen wurden abschließend geschliffen und geölt.
Im zweiten Bauabschnitt standen die Ausstellungsflächen im Dachgeschoss im Mittelpunkt. Dort haben wir neues Stabparkett verlegt. Besondere technische Anforderungen stellten das Gemäldelager und das Stickstofflager: Beide Räume sind als Explosionsschutz-Bereiche klassifiziert und erhielten daher einen speziellen Kautschukbelag.
Nach dem Schleifen und Ölen der Parkettflächen haben wir Markierungspunkte aus Räuchereiche handwerklich in den Parkett eingearbeitet, das gestalterische Verbindungselement, das sich durch alle drei Bauabschnitte zieht.
Augustinermuseum Freiburg, 2015–2026
Der dritte und abschließende Bauabschnitt war der handwerklich vielfältigste. Wir haben Stabparkett mit Randfriesen auf einer Entkopplungsunterlage verlegt, Rampen und Treppenstufen innerhalb der Ausstellungsflächen hergestellt und sie mit Parkett belegt. Vorhandene historische Treppenstufen haben wir geschliffen und neu geölt.
Sonderoberflächen haben wir schwarz behandelt. Graffiti haben wir in enger Abstimmung mit den beteiligten Künstlern fachgerecht überlackiert. Auch in diesem Abschnitt haben wir die Räuchereiche-Markierungspunkte wieder handwerklich in den Parkett eingearbeitet. Mit dem Abschluss im März 2026 ist das Gesamtprojekt beendet.
Über unser Formular können Sie uns auch Pläne und Leistungsverzeichnisse direkt hochladen. Wir melden uns kurzfristig bei Ihnen zurück.
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